Echtzeit

Echtzeitfähige Systeme

Forschung zu Echtzeitsystemen in der Automatisierungstechnik (Motion Control)

Bereits seit mehreren Jahren hat sich der Ethernet-Standard in Büro-Netzwerken und im Heim-Bereich durchgesetzt. Auf jeder neu erworbenen Mutterplatine eines PCs befindet sich heutzutage eine integrierte Netzwerkkarte, welche Datenraten von 100MBit/s oder 1GBit/s ermöglicht. Büro-Gebäude und sogar private Haushalte werden mit Netzwerkkabeln durchzogen, welche über preisgünstige Switches verbunden werden.

Auf der anderen Seite existieren traditionelle Feldbusse wie ProfiBus, InterBus-S, AS-i oder CAN-Bus, die im Umfeld von automatisierten Anlagen zum Einsatz kommen. Solche Anlagen fertigen Produkte aller Art in Massenproduktion. Diese speziellen Busse sind aus der Automatisierungstechnik entstanden und für deren Bedürfnisse zugeschnitten.

Das Ziel der Forschung besteht darin, eine abstraktere Modellierung eines echtzeitfähigen Ethernets zu entwickeln. Dadurch soll ein Framework entstehen, welches es vor dem Bau der Anlage ermöglicht, zunächst unabhängig von einer konkreten Hardware-Implementierung den Kompromiss zwischen Echtzeitfähigkeit und der Einhaltung des Ethernet-Standards festzulegen.

Die Forschung befindet sich im Spannungsfeld der Rechnernetze als Teilgebiet der Informatik und der echtzeitfähigen Netze als Nachfolger traditioneller Feldbusse der Automatisierungstechnik. Für die Modellierung werden Werkzeuge aus dem Gebiet der Mathematik verwendet mit dem Ziel, zunächst das Netzwerk formal zu modellieren und schließlich mit Hilfe der Graphenfärbung Schedules zu entwickeln, mit deren Hilfe Determinismus des Ethernets erreicht werden soll.

Außerdem kann eine individuelle Projektberatung erfolgen zu Technologien & Protokollen wie

Im Rahmen meiner Gutachtertätigkeit wurde bereits im Auftrag der Bosch Rexroth AG die Spezifikation des Echtzeit-Ethernets SERCOS III überprüft.

Multimedia-Echtzeit an der Hochschule Reutlingen

Im Rahmen meiner Professur liegt die Erstellung von Konzepten zu Hardware, Netzen, Protokollen und Bandbreitenreservierung für Audio- und Video-Streaming sowie für Telekommunikations-Anlagen im Vordergrund.

Zudem steht der Hochschule ein VR-Labor mit eigenem Trackingsystem, unter anderem für 3D-Videokonferenzen, zur Verfügung.

VR-Labor





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